Behandlung von Zahnfleischentzündungen

Zu den Hauptursachen für frühen Zahnverlust zählen verschiedene Erkrankungen des Zahnbetts. Zu den Anzeichen der Erkrankung gehören Zahnfleischbluten auch bei kräftigem Zähneputzen, Zahnfleischrückgang oder lockere Zähne.

Unglücklicherweise verschlimmert sich eine unbehandelte Parodontitis mit der Zeit und kann zum Verlust der betroffenen Zähne führen.

Symptome einer Zahnfleischentzündung

  • empfindliches Zahnfleisch
  • geschwollenes, rotes Zahnfleisch
  • Blutungen sogar beim Zähneputzen
  • atrophisches, zurückgehendes Zahnfleisch
  • Taschen zwischen Zahnfleisch und Zähnen
  • Mundgeruch
  • bewegliche Zähne
  • Schmerz

Schmerzhafte Zahnfleischentzündung mit Hilfe eines professionellen Zahnarztes behandeln

Glücklicherweise lässt sich Parodontitis relativ einfach behandeln und der Prozess kann mit der richtigen Pflege und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen sogar gestoppt werden. 

Die Behandlung ähnelt einer Zahnsteinentfernung, allerdings wird hierbei mittels einer sogenannten Kürettage tiefer zwischen Zahnfleisch und Zahn gereinigt. 

Bei der Kürettage verwenden wir ein spezielles zahnärztliches Instrument, einen Kürettenlöffel, der es uns ermöglicht, auch die tieferen Schichten unter dem Zahnfleisch zu reinigen. Mit dieser Methode entfernen wir Zahnstein und Bakterien, die sich an der Zahnwurzel angesammelt haben und Zahnfleischentzündungen und Parodontose verursachen. 

Im Rahmen der Behandlung wird zudem die Tiefe der entzündeten Zahnfleischtaschen verringert, was die Regeneration des Zahnfleisches und die Beseitigung der Entzündung fördert

Dieser Vorgang ist bei der Behandlung von Parodontitis unerlässlich, da herkömmliche Zahnreinigungsmethoden so tiefe Bereiche nicht erreichen.

Die Behandlung wird durch unseren diplomierten Oralhygieniker-Kollegen durchgeführt.

Was tun bei fortgeschrittenem Zahnfleischrückgang?

Eine fortgeschrittene Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) ist ein ernstes Zahnproblem, das zur allmählichen Zerstörung des Zahnhalteapparats und der Knochen führt. 

Bleibt eine Gingivitis im Frühstadium unbehandelt, kann sie sich zu einer Zahnfleischerkrankung entwickeln, die schließlich zum Zahnverlust führen kann.

Ursachen einer Zahnfleischentzündung

Unzureichende Mundhygiene

Die Hauptursache für eine Zahnfleischentzündung ist eine unzureichende Zahn- und Mundpflege. Wird der Zahnbelag nicht regelmäßig entfernt, verhärtet er sich mit der Zeit zu Zahnstein, der das Zahnfleisch reizt und entzündet. 

Bei falscher Putztechnik können Bakterienreste eine Zahnfleischentzündung verursachen.

Diabetes

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Diabetes und Zahnfleischentzündungen. Das Immunsystem von Menschen mit Diabetes ist geschwächt, daher ist auch ihre Fähigkeit zur Abwehr von Infektionen, einschließlich Zahnfleischentzündungen, verringert.

Rauchen

Rauchen wirkt sich nachteilig auf die Mundgesundheit, einschließlich des Zahnfleisches, aus. Rauchen verringert die Sauerstoffzufuhr zum Mund und erschwert so die Regeneration des Zahnfleischgewebes. Nikotin und Teer haben zudem eine direkte reizende Wirkung auf das Zahnfleisch. 

Darüber hinaus sind sich Raucher der Entzündungssymptome, beispielsweise Blutungen, oft weniger bewusst.

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Schwankungen in verschiedenen Lebensphasen, beispielsweise während der Pubertät, einer Schwangerschaft, des Menstruationszyklus oder der Menopause, können die Empfindlichkeit des Zahnfleisches erhöhen.

In diesen Phasen erhöht sich die Anfälligkeit des Zahnfleisches für Entzündungen, auch bei guter Mundhygiene.

Unzureichender Zahnersatz und Zahnspangen

Sitzen Zahnersatz, Kronen, Brücken oder Zahnspangen nicht optimal, kann es leicht zu Reizungen des Zahnfleisches und in der Folge zu Entzündungen kommen. 

Bakterien können sich leicht um schlecht sitzenden Zahersatz herum ansiedeln, daher sind regelmäßige Inspektionen und Reinigungen besonders wichtig.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann es als Nebenwirkung zu Mundtrockenheit kommen, die zu einer verminderten Speichelproduktion führt. Speichel spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Bakterienflora im Mund und bei der Entfernung von Verunreinigungen. Wenn die Speichelproduktion nachlässt, können sich Bakterien leichter am Zahnfleisch festsetzen.

Genetische Veranlagung

Aufgrund einer genetischen Veranlagung neigen manche Menschen möglicherweise stärker zur Entstehung einer Zahnfleischentzündung. Wenn Parodontitis in Ihrer Familie vorkommt, lohnt es sich, der Vorbeugung besondere Aufmerksamkeit zu schenken und regelmäßige Zahnarztkontrollen durchführen zu lassen.

Zahnsteinbildung

Zahnstein stellt nicht nur ein ästhetisches Problem dar, sondern kann auch zu Zahnfleischentzündungen führen. Zahnstein reizt das Zahnfleisch mechanisch, was zu Schwellungen, Empfindlichkeit und Blutungen führen kann.

Stress

Dauerhafter Stress wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus und mindert die Abwehrfähigkeit des Körpers gegen Infektionen.

Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen

Um einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen, lohnt es sich, die folgenden Richtlinien zu beachten:

Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und Zahnsteinentfernung

Auch bei richtiger Mundhygiene kann sich Zahnstein bilden, der das Zahnfleisch reizen kann. Deshalb empfiehlt es sich, alle sechs Monate zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung zu gehen, bei der der Facharzt eine professionelle Reinigung durchführt und Zahnstein entfernt.

Anwendung der richtigen Putztechnik

Eine falsche Putztechnik kann Ihr Zahnfleisch schädigen. Achten Sie darauf, Ihr Zahnfleisch nicht zu stark zu schrubben. Verwenden Sie stattdessen eine Zahnbürste mit weichen Borsten und machen Sie sanfte, kreisende Bewegungen, um Ihr Zahnfleisch nicht zu verletzen.

Das Rauchen vermeiden

Rauchen schädigt die Gesundheit des Zahnfleisches erheblich und erhöht das Risiko einer Zahnfleischentzündung. Bei Rauchern bleibt eine Zahnfleischentzündung oft im Verborgenen, da das Rauchen die Symptome, wie etwa Zahnfleischbluten, unterdrückt.

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